Frankfurter Lyriktage II

25. Juni 2017
20:00
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Adam Horovitz

Schlag auf Schlag. Poesie mit Beat, heisst eine weitere Veranstaltung, die ich im Rahmen der Frankfurter Lyriktage kuratieren durfte und moderieren werde. Am So. 25.6., 20 Uhr im Club “Ponyhof” in Frankfurt-Sachsenhausen.
Drei Lyrik-Musikduos loten unterschiedliche Möglichkeiten aus, Text und Klang zu verbinden.
Adam Horovitz (der Sohn von Michael Horovitz) ist selbst ein anerkannter Lyriker und Journalist mit Affinität zur Spoken Word Szene und elektronischer Musik. Er wird zum ersten Mal gemeinsam mit dem Frankfurter Sampling Artist “Herr Wild” auftreten und ich liefere die Übersetzungen der Texte.
Jürg Halter gehört zu den eigenwilligsten Schweizer Spoken Word Poeten, lange als Rapper “Kutti MC” unterwegs bevorzugt er jetzt die leiseren Töne. Für die Lautstärke sorgt aber sicher sein Duopartner, der legendäre Schweizer Schlagzeuger und Klangtüftler Fredy Studer.
Grossraumdichten mit Pauline Füg und Toby Heyel gehören zu den dienstältesten und poetischsten Poetry Slam Teams. Gemeinsam tanzen sie Verse zu den Elektrobeats von Putte, Skeamo und JulClub.
Das alles nur, weil ich letztes Jahr im November Adam Horovitz beim Ars Poetica Festival in Bratislava kennenlernte, er mir von den Wurzeln der Familie in Frankfurt erzählte und von seinem Vater, dem Patron der britischen Beat Poesie. Dank an das Kulturamt Frankfurt, dass sie sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben.

 

Frankfurter Lyriktage

24. Juni 2017
20:00bis23:00

Zu den Frankfurter Lyriktagen ist es mir gelungen den legendären britischen Beat- und Jazzpoeten Michael Horovitz mit seiner Jazz-Klezmer Band “William Blake Klezmatrix” nach Frankfurt zu holen. Am 24.6., 20 Uhr im wunderbaren Saal der Hochschule für Musik. Ich werde den Abend moderieren und ein Einführungsgespräch über Beatpoetry führen. Michael Horovitz ist gebürtiger Frankfurter und Spross einer alten Rabbinerfamilie
Am 25.6., 17 Uhr wird er im Jüdischen Museum (Museum Judengasse) über die Flucht der Familie 1938 und das Leben im Exil sprechen.

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Michael Horovitz & Allen Ginsberg 1965

 

 

 

 

 

 

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Filmdoku Experimentalszene Rhein Main

15. Januar 2017
16:00bis20:00

Freue mich, gemeinsam mit vielen anderen Künstlern in der 30min. Filmdokumentation “Experimentalszene Rhein Main” mit einem Dadawargarkeindada-Sprechloop vertreten zu sein. Filmpremiere mit Liveperformance am 15.1.2017 im INM Institut für Neue Medien, Frankfurt.
Die DVD kann hier bestellt werden. Pay what you want plus Porto.

ExpeRheiniMainental Teaser from LDX #40 on Vimeo.

Buchmesse Frankfurt 3 – Büro für überflüssige Worte/Open Books

19. Oktober 2016 16:30bis22. Oktober 2016 22:00

Diese Buchmesse ist völlig irre für mich. Neben der Präsentation zweier Gastlandveranstaltungen ist mein “Büro für überflüssige Worte” Teil des fantastischen Open Books Festivals….3 Tage an zwei Orten….Mi/Do. im Kunstverein und Sa. im Römer. Achtung: die Termine und Orte im gedruckten Programm sind durcheinander geraten! Im Online Programm stimmt es.

Open Books I
Mi. 19.10 &  Do. 20.10.16, 16:30 – 21:30 Büro für überflüssige Worte, Kunstverein Frankfurt

Open Books II
22.10., 15:30 – 21:30 Büro für überflüssige Worte, Schwanensaal, Römer, Frankfurt, Open Book Festival – Abschlussperformance: “Deleted” 21 Uhr

Das „Büro für überflüssige Worte“ nimmt Euren persönlichen Wortmüll entgegen: aufgeblasene, bürokratische, diskriminierende, nervige, sperrige, umständliche, unverständliche Wörter, Füllwörter, Modewörter oder einfach unschöne Wörter.

Mit Signatur und Stempel bestätigen Ihr, das abgegebene Wort nicht mehr benutzen zu wollen. Ihr bekommt gratis ein Ersatzwort.

Die abgegebenen Wörter werden einem ökologisch-künstlerischen Recycling zugeführt.

 

Buchmesse Frankfurt 2 – Wortküsten & Sprachpolder

21. Oktober 2016
19:30

Fr. 21.10.2016, 19:30
Hessisches Literaturforum im Mousonturm

Ich darf präsentieren:
Wortküsten & Sprachpolder
Neue Poesie aus Flandern und Niederlanden
Leonard Nolens (Fl), Elvis Peeters (Fl), Rozalie Hirs (Nl), Rodaan al Galidi (NL/Irak), Anneke Brassinga (NL). Special Guest ist der flämische Liedermacher Tijs Delbeke
Moderation: Dirk Hülstrunk

Vielstimmig auf engstem Raum erscheint die niederländisch-flämische Poesie. Klangstark, lyrisch, musikalisch, spielerisch, lakonisch, absurd, multimedial, multikulturell, ländlich, urban, biografisch, universell, persönlich und gesellschaftskritisch, klassisch und experimentell.

Der Frankfurter Autor und Soundpoet Dirk Hülstrunk wird die niederländisch/flämischen Poeten im Gespräch vorstellen und die deutschen Übersetzungen lesen.

Der flämische Songwriter und Rockmusiker Tijs Delbeke begleitet die Veranstaltung musikalisch.

Buchmesse Frankfurt 1 – Soundpoetry Performance – 100 Jahre DADA

17. Oktober 2016
19:30

Noch vor dem offiziellen Beginn der Buchmesse…aber im Rahmen des Gastlandauftritts: Flandern & Niederlande:
Mo. 17.10., 19:30, Haus am Dom
Poezie klinkt anders – eine Hommage an 100 Jahre DADA.
mit Jaap Blonk (Arnheim), Maja Jantars (Ghent), Dirk Huelstrunk (Frankfurt)

Ich freue mich wahnsinnig. Im Rahmen des Buchmesse-Gastlandauftritts Flandern und Niederlande ist es mir gelungen, ist den absoluten Superstar der Soundpoetry Jaap Blonk aus Arnhem und fantastische Sängerin und Soundpoetin Maja Jantar aus Ghent zu einer gemeinsamen Performance mit mir in das Haus am Dom in Frankfurt einzuladen. Jaap präsentiert zusätzlich noch ungewöhnliche Notationen und visuelle Poesie im Rahmen der Ausstellung “Sprachaufzeichnung” am gleichen Ort. Eine DADA – Lautpoesie – Soundpoetry Performance im katholischen “Haus am Dom” – passt das?  Auf jeden Fall ein spannender Kontrast.

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Ein Stich in den Radioäther: Dirk Hülstrunk, Jaromir Typlt auf Kunstradio Ö1

31. Juli 2016
23:00

Kunstradio Ö1, 31.7.2016, 23 Uhr. Livestream: http://www.kunstradio.at/2016B/31_07_16.html

Letztes Jahr konnte ich im Rahmen meines Prag Stipendiums gemeinsam mit dem tschechischen Autor Jaromir Typlt eine Version des dadaistischen Klanggedichtes “Totenklage” von Hugo Ball im Tschechischen Rundfunk aufnehmen. Nun wurden wir 2. im europäischen Radiokunst Preis “Palma Ars Acustica”. 

Original Ankündigung auf Ö1:

„Totenklage“ von Jaromír Typlt und Dirk Huelstrunk. Auch zu diesem Stück gibt es einen Beipackzettel des tschechischen Rundfunks – dort steht: “Hundert Jahre nach der Eröffnung des Cabaret Voltaire senden wir – recht prosaisch – ein Aggregat von Gedichten von Hugo Ball, einem der Gründer der Dada-Bewegung, in den Äther. Heute gehören seine sechs Klangedichte zum klassischen Kanon, und sie werden sowohl als Originalaufnahmen zitiert, als auch in unzähligen Neuproduktionen. Figurativ gesprochen, verschmelzen diese Interpretationen zu einem Rauschen, dessen originale Bedeutung in der Geschichte des vergangenen Jahrhunderts verloren gegangen ist. Die Rückkehr zu den auf gewisse Weise „fossilen“ Ursprüngen der Produktion von Bedeutung in gesprochener Sprache, ist eine Rückkehr zu einer rein akustischen Sprache. Sie enthält, immer noch aktuell, ein Moment der Suche nach Grenzen zwischen Poetik, Unbeständigkeit und der Gefahr gestammelter Worte. TOTENKLAGE ist eines von sechs Klanggedichten von Hugo Ball. Aufnahmen dieser Gedichte wurden dank der Zusammenarbeit des tschechischen Autors und Performers Jaromir Typlt und dem deutschen Dichter und Performer Dirk Hülstrunk, der im Frühwinter 2015 Gastkünstler des Prager Literaturhauses war, angefertigt. Die Aufnahmen wurden im Zuge der Vorbereitungen einer umfassenden, vierteiligen Avantgarde Cabaret Suite mit dem Titel BALLONAIR gemacht, die erstmals am 17. Jänner 2016 im Zuge des Euroradio Ars Acustica special evening zum Art’s Birthday in der Nationalgalerie Prag zur Aufführung gekommen ist. Wie die Gründer der Dada-Bewegung den Namen angeblich gefunden hatten, indem sie mit einem Taschenmesser in ein Wörterbuch gestochen haben, so wird hier mit diesem Konzept experimentiert – das Gedicht TOTENKLAGE ist ein Stich in den Radio-Äther.” Dauer 7 Minuten 3 Sekunden “

 

 

 

 

fümms bö wö – 100 Jahre DADA Lautpoesie – eine Hommage

31. Juli 2016
20:00bis21:30

um 100- Geburtstag von DADA eine Hommage an die dadaistische Lautpoesie und die künstlerischen Helden meiner rebellischen Jugend.
Wie keine andere Bewegung symbolisiert DADA den Bruch mit den bürgerlichen Kunstkonventionen des 19. Jahrhunderts. DADA war Revolte – ästhetisch und politisch. Viele Entwicklungen in der modernen Kunst nach dem 2. Weltkrieg wären ohne DADA nicht möglich gewesen. Noch heute wirken die Provokationen von DADA verstörend. DADA als „Unsinnskunst“ zu verstehen, verharmlost. DADA zielt auf das Innerste im Menschen – seinen absurden Versuch aus ALLEM Sinn zu generieren. DADA hat vor allem in die Kunst gewirkt. Collage, Montage, Performance, Film. Doch DADA kommt aus der Sprache, der Sprachverzweiflung, dem Sprachspiel, der Satire, der Sprachzertrümmerung, der Lautabstraktion. Neben Cut-up und Textcollage gehört die LAUTPOESIE zu den wichtigsten Innovationen von DADA.Ohne die Pionierarbeit von DADA wäre die heutige Performancepoesie kaum denkbar.
DADA stand am Anfang meiner künstlerischen Entwicklung. DADA hat mir Augen und Ohren geöffnet.
Im Mittelpunkt des Programms stehen die drei grossen Meister der dadaistischen Lautpoesie Hugo Ball, Raould Hausmann und Kurt Schwitters.

Teile des Programms wurden in den letzten Monaten in Indien, Finnland, Mexiko, Tschechien, präsentiert. Besonderer Dank geht an die chilenische Künstlerin Pia Sommer, mit der ich die Ursonate im Goethe Institut Mexiko City präsentieren konnte und an Jaromir Typlt, mit dem ich die “Totenklage” von Hugo Ball in Prag aufnehmen konnte. Ein Einspielung die den 2. Platz des europäischen Radiokunstwettbewerbes “Prix Palma Ars Acustica” erreichte.

 

2. Platz beim Palma Ars Acustica Preis

24. Juni 2016
0:05bis0:30

Letztes Jahr konnte ich im Rahmen meines Prag Stipendiums gemeinsam mit dem tschechischen Autor Jaromir Typlt eine Version des dadaistischen Klanggedichtes “Totenklage” von Hugo Ball im Tschechischen Rundfunk aufnehmen. Nun wurden wir 2. im europäischen Radiokunst Preis “Palma Ars Acustika”. gemeinsam mit der Gewinnersendung sind wir am 24.6. um 00:05 im Deutschland Radio Kultur zu hören.